Alle E-Erwartungen erfüllt? – 140 E-Invoicing-Anwender sehen unterschiedliche Verbesserungen

Studie zu Elektronischer Rechnung unter Deutschlands 700 größten Firmen

Dresden, 26. September 2018 – Geld und Zeit gelten als die größten Vorteile und Einsparpotentiale beim Wechsel zur digitalen Rechnung. In einer Studie, für die Fraunhofer und Comarch 200 der 700 größten und umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland befragt haben, wurden die Vorteile nun genau ergründet. Mit dem Ergebnis, dass sie sich je nach Anwender anders darstellen. Nur auf Zeit, Transparenz und Kosten konnten sich über die Hälfte der Befragten als den Hauptvorteil einigen.

 

Für die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren“ hat Comarch zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) 200 der 700 größten Unternehmen in Deutschland befragt, die Ergebnisse analysiert und den Report Mitte 2018 veröffentlicht.

 

Zeit, Transparenz und Kosten verbessert

137 der Unternehmen, die bereits mit E-Invoicing arbeiten, machten Angaben zu den Verbesserungen, welche sie seit der Einführung beobachten. Dabei handelt es sich um Mehrfachnennungen.

Als häufigster Vorteil wird demnach die Zeitersparnis gesehen. 86 der 137 antwortenden Unternehmen, also 63%, sahen darin eine Verbesserung durch den Rechnungsversand mit E-Invoicing gegenüber dem Versand in Papierform. Knapp dahinter folgt die verstärkte Transparenz, die 82 (= 60% der antwortenden Unternehmen) als wichtige Veränderung verzeichnet haben. 73 (53%) sind der Ansicht, dass die Kostenersparnis eine Verbesserung darstellt. Für 50 Unternehmen ist die geringere Fehlerquote die entscheidende Optimierung. 48 nennen sonstige Gründe. Dies umfasst Verbesserungen, welche von wenigen anderen Teilnehmern genannt wurden und die folglich nicht auf hohe Prozentwerte kommen. Dies zeigt auch, wie individuell die einzelnen Unternehmen und damit auch ihre Prozesse und Verbesserungen bei diesen Abläufen sind. Liquiditätsverbesserungen nannten 27 der Befragten als Plus im Vorher-Nachher-Vergleich. Sie konnten in ihrem Unternehmen Skontoverluste vermeiden bzw. verringern. 19 Teilnehmern war es möglich, mit E-Invoicing das Verhältnis zu ihren Partnern zu verbessern. Auch in der Gesamtheit zeigen alle diese Angaben, wie breit gefächert die Verbesserungen gesehen werden. So gibt es nicht den einen Vorteil, den Buchhaltungsleiter, kaufmännische Direktoren, Rechnungswesensleiter und CFOs in ihrem Unternehmen beobachten. Vielmehr liegen die ersten drei Plätze Zeit, Transparenz und Kosten dicht beieinander.

 

In mehr als jedem zweiten Unternehmen wurden alle E-Erwartungen erfüllt

Welche Verbesserung die wichtigste war, ist die eine Sache. Ob alle Erwartungen, die man angesichts des vieldiskutierten Themas Digitalisierung in den elektronischen Dokumentenaustausch gesetzt hat, erfüllt wurden, darauf gaben 135 dieser Firmen Antwort. Bei 56 Prozent wurden alle Erwartungen erfüllt. 44 Prozent gaben andere Antworten. Die Zufriedenheit spiegelt sich auch in der Einsatzdauer. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen hat die Lösung für E-Invoicing bereits seit mehr als fünf Jahren im Einsatz.

Die Befragung richtete sich an Mitarbeiter von Unternehmen und Organisationen in Deutschland. Es wurden Buchhaltungsleiter, kaufm. Direktoren, Rechnungswesensleiter oder CFO (Chief Financial Officers) befragt. 15 Prozent der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen hatten mehr als 25.000 Mitarbeiter, 20 Prozent eine Mitarbeiterzahl zwischen 10.001 und 25.000. 57 Prozent hatten schließlich bis zu 10.000 Mitarbeiter, 8 Prozent bis zu 1.000 Mitarbeiter.


Über die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen“

Comarch hat zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation eine Marktstudie unter Deutschlands 700 größten Unternehmen durchgeführt. Die Studie „Papierloses Büro und E-Invoicing in Deutschlands Top-700-Unternehmen: Status Quo, Pain Points und Erfolgsfaktoren“ wurde Mitte 2018 veröffentlicht. Die Studie steht hier zum Download bereit:
https://www.comarch.de/service-und-support/whitepaper-und-webcasts/studie-e-invoicing-in-deutschland-fraunhofer-2018/

Live wird die Studie beim Event Comarch Business Brunch am 17.10.2018 in Köln vorgestellt. Dort berichtet das Fraunhofer-Institut über die Ergebnisse der deutschlandweiten Studie. Eine Anmeldung ist hier möglich:
https://www.comarch.de/business-brunch-koeln/

 

Über Comarch E-Invoicing

Comarch E-Invoicing ist eine Lösung zum schnellen und sicheren Austausch von elektronischen Belegen. Kunden wie TÜV Süd, REWE, Metro und viele weitere große Unternehmen setzen auf Comarch E-Invoicing zum Versand ihrer digitalen Rechnungen. Eine schnelle und sichere Übertragung qualitativ höherwertiger Daten ist die Grundlage für effizientere Entscheidungsfindung, verbesserte Kontrolle des Warenflusses (Nachverfolgbarkeit) und Kostensenkung. Comarch E-Invoicing bietet dafür schnelles und zuverlässiges Onboarding aller Partner & Lieferanten sowie Full-Service-Betreuung auch für internationale Projekte sowie einen weltweit rechtskonformen Rechnungsversand. Anwender profitieren von bis zu 60 Prozent Kostenersparnis für die Dokumentenbearbeitung im Vergleich zu papiergebundenen Rechnungsverfahren und der Verringerung der Fehleranfälligkeit von Rechnungen.
Weitere Informationen unter: https://www.comarch.de/e-invoicing

 

Über Comarch

Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, CRM & Marketing, BI, E-Invoicing, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 5.600 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen.

Weitere Informationen unter: www.comarch.de

 

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