Digitalisierung: Positiv- und Negativbeispiele von Experten aus acht Organisationen erörtert

E-Invoicing, IT-Infrastruktur und Datensicherheit beim Impulstag Digitalisierung


München, 10. Oktober 2019 – Wie können Unternehmen die Fallen der Digitalisierung umschiffen?
Verwirrung um E-Invoicing im B2G, die Erfahrungen mit der italienischen E-Rechnungspflicht, der Umgang mit Trojaner-Angriffen, Datenschutz, IT-Infrastruktur, Konzepte für maximale Leistung und innovative Technologien stehen im Mittelpunkt des Impulstages Digitalisierung am 05. November in Köln. In zwei Schwerpunkt-Foren „E-Invoicing“ und „Cloud & Infrastruktur Services“ stellen Experten dar, wie Unternehmen ihre Geschäftsprozesse entgegen vieler Hindernisse optimieren und zukunftssicher gestalten.

Drastischstes Beispiel für die Fallstricke des digitalen Wandels wird im Vortrag „Under Attack“ seziert. Was man aus einem Trojaner-Angriff auf ein Großunternehmen wie Heise für die IT-Sicherheit und den Datenschutz lernen kann, wird Joerg Heidrich vor Augen führen. Er ist Justiziar und Datenschutzbeauftragter von Heise Medien. Im Juni 2019 musste der Heise Verlag auf die harte Tour erfahren, was ein Emotet-Vorfall für ein Unternehmen bedeutet – und was man dagegen hätte tun können. Dies gilt sowohl für technische Maßnahmen wie das Einrichten sicherer, externer Backup-Systeme, als auch für Forensik oder Disaster Recovery. Nicht zuletzt stellte sich die Frage, wie man in solchen Fällen mit Rechnungen und Lohntransfers umgeht. Der Datenschützer rekonstruiert nicht nur den Fall, sondern zeigt auch auf, wie der Datenschutz vorab Schäden hätte verhindern können und was aus juristischer Sicht in einem solchen Fall sofort zu tun ist.

E-Invoicing: Verwirrung um Formate, italienisches Pflichtmodell und künstliche Intelligenz


Die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen ist im vollen Gange. Dabei fragen sich viele Unternehmen, welche Formate in Zukunft zulässig sind und welche sich als praxistauglich erwiesen haben. Auch den Umgang mit technischen Stolpersteinen für E-Invoicing im B2G behandelt Christian Brestrich von B&L Management Consulting. Die flächendeckende Einführung der elektronischen Rechnung in Italien kann als Blaupause gesehen werden, was hier auf Deutschland zukommen könnte. Seit dem 1.1.2019 gilt in Italien die verpflichtende E-Rechnung für B2B, B2C und B2G. Welche Formate hier erlaubt sind und wie die zentrale Übermittlung in der Praxis funktioniert, erläutert Dr. Richard Putz von Holzeisen Reich Oberthaler Putz. Die Frage, wie diese Verpflichtung bei Unternehmen und Bevölkerung ankommt, wird er ebenfalls in Köln beantworten. Breite Verwendung findet derzeit der Begriff Industrie 4.0, während sich Rechnungswesen 4.0 noch nicht als Schlagwort durchgesetzt hat. Inwieweit Bots, Blockchain und KI die Prozesse der Zukunft gestalten können, führt Stefan Groß vom VeR, Verband elektronische Rechnung, aus. Schließlich finden sich immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für diese Technologien auch im Finanz- und Rechnungswesen von morgen. Er erklärt das Prinzip hinter diesen Technologien, stellt konkrete Anwendungsmöglichkeiten und die Rolle des Mitarbeiters in den Szenarien vor.


IT-Infrastruktur für Morgen: Daten, Verfügbarkeit, Cloud und Rund-um-die-Uhr-Betrieb


Daten sind das Herzstück der Digitalisierung. Die Menge der Daten, die Unternehmen täglich generieren und verarbeiten, wächst rasant. Damit steigen auch die Anforderungen an Verfügbarkeit, Redundanz und Sicherheit. Auf die Rolle der Daten für digitale Geschäftsmodelle und ihr Schutzbedürfnis wird Christoph Rossa von CenturyLink Communications Germany eingehen. Entscheiden sich Unternehmen für die Verlagerung von Anwendungen in eine oder mehrere Cloud-Plattformen, werden die Konsequenzen und Fallstricke oft erst bei der Umsetzung sichtbar. Application Delivery Controller (auch Loadbalancer genannt) können bei der Einführung eine Herausforderung darstellen. Der Experte Angelo Camboni von Kemp erörtert die Möglichkeiten und Herausforderungen von Loadbalancing. Bernd Albrecht von IBM Deutschland spricht über Konzepte für Diskhochverfügbarkeit, Connectivity und das Management einer Hyperswap-Installation. Wie sich schließlich ein weltweiter Rund-um-die-Uhr-Betrieb in der JiS-Versorgung der Automotive Industry mit Georedundanz und Hochverfügbarkeitsmechanismen gestalten lässt, zeigt Karsten Keil von Schnellecke Logistics. Schnellecke hat den Betrieb der Just-in-Sequence Auftragssteuerung (SJS 4/CLOUD) in eine private Cloud ausgelagert. Mit verschlüsselter Verbindung ist eine weltweit sichere Nutzung über Internet möglich. Durch den gespiegelten Betrieb der Systeme in zwei geografisch getrennten Rechenzentren können höchstmögliche Anforderungen an die Serviceverfügbarkeit gewährleistet werden.

Weitere Informationen zum Impulstag Digitalisierung finden Interessenten unter:
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Über den Veranstalter

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