Das Arbeiten im Home Office stellt die Unternehmen und Arbeitnehmer vor so einige Herausforderungen. Aber es geht sehr wohl, zuhause genauso effektiv und effizient zu arbeiten wie im Büro. Basis dafür ist die Digitalisierung,

Deutschlandfunk berichtete neulich über die Firma Gitlab mit Sitz in San Francisco. Das ist aber nur eine bessere Briefkastenadresse. Bei Gitlab arbeiten nämlich alle von zu Hause aus. 1.200 in 56 Ländern. Koordinator Darren Murph erklärte eine Problematik, auf die ich auch hierzulande nahezu täglich treffe:

„Gerade kleinere Unternehmen dokumentieren ihre Geschäftsprozesse kaum, weil man sich ja jeden Tag im Büro sieht. Aber wenn plötzlich alle von daheim arbeiten müssen, sollte alles aufgeschrieben sein, so dass jeder detailliert den Arbeitsschritten folgen kann. Das ist ein ganz fundamentaler Unterschied zum Büroarbeitsplatz. Das empfehle ich ganz dringend.“

Auf jeden Fall bietet die derzeitige Krise auch eine Chance, mithilfe der Digitalisierung eine zukunftsweisende Transformation im Unternehmen anzustoßen. Die Probleme bei Home Office sind ja nur die Spitze des Eisbergs. Allerdings werden die Unternehmen derzeit ins kalte Wasser gestoßen. Digitalisierung muss heute also vor allem schnell gehen. Und das geht auch. Beispiele aus der Praxis gibt es so einige:

Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH hat ein umfangreiches Projekt zur Digitalisierung ihres über 300 Jahre alten Unternehmens realisiert. Die erste Porzellanmanufaktur Europas, einer der international bekanntesten Luxushersteller und die älteste eingetragene Marke Europas, hat sich für Comarch als Software-Dienstleister entschieden. Die Einführung von Comarch ERP Enterprise und Comarch Financials Enterprise erfolgte innerhalb von acht Monaten. Beide Lösungen gingen im Januar 2020 erfolgreich in der Manufaktur live. Mit Comarch DMS folgt nun ein umfassendes Dokumentenmanagement.

Meissen

Hier sehen Sie die Produkte der Porzellanmanufaktur Meissen:
https://www.meissen.com/de/
Die Porzellanmanufaktur Meissen steht seit ihrer Gründung 1710 für höchste Porzellanqualität und außerordentliche Handwerkskunst. Dessen geschichtsträchtiges Signet, die blauen Gekreuzten Schwerter, steht weltweit für diese Attribute ein.

In einem zentralen Projekt der Unternehmensstrategie hat die Porzellanmanufaktur Meissen gemeinsam mit Comarch die Beschaffungs- und Finanzprozesse im Comarch ERP Enterprise und Financials abgebildet. Wesentliche Prozesse wurden dabei gemeinsam analysiert und in das integrierte ERP-System überführt. Dies stellt die Basis für zukünftige Optimierungen dar und ermöglicht die Implementierung weiterer Prozesse des Unternehmens.  

On-Premise oder in der Cloud?
Grundsätzlich gibt es bei der Digitalisierung unterschiedliche Geschwindigkeiten. Gerade in einer Krise muss es schnell gehen und das geht auch, mitunter eine Sache von wenigen Tagen. Basis dafür ist die Cloud. Generell gibt es für IT verschiedene Betriebsmodelle. Entsprechend kann auch eine Software auf unterschiedliche Arten betrieben werden. Klassischer Ansatz ist eine Inhouse-Installation. Die Software wird bei einem Hersteller erworben und dann in der eigenen IT-Umgebung installiert und betrieben. Der Hersteller übernimmt nur die Implementierung gemeinsam mit dem Kunden und schließlich die Wartung. Ein schnellerer Ansatz hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet: In SaaS-Modellen werden IT-Lösungen als Software-as-a-Service bezogen. Die eigentliche Lösung liegt in einer Cloud. Das Unternehmen bezieht bei SaaS nur die Software-Oberflächen an sich, wählt für den Betrieb aber einen Cloud-Provider, der alle Systeme und Daten in einem Rechenzentrum speichert und nach strengen Sicherheitskriterien betreut. Ein Beispiel dafür ist das Comarch Data Center hier in Dresden.

Data Center

Ein aktuelles Video sehen Sie hier:
https://www.youtube.com/watch?v=X9fGcsigdtc&feature=youtu.be

In einer Zeit, in der auf vermeidbare Kontakte verzichtet werden soll, ist es bestechend einfach, eine Software im Cloud-Modell einzuführen. Es muss dafür keine Hardware bereit stehen oder gekauft werden. Langfristige Implementierungen und Installationen durch Dritte fallen ebenfalls weg. Im Cloud-Modell liegt die Verantwortung für die Wartung, Verwaltung und Erfüllung der Sicherheitsanforderungen für die IT-Umgebung beim Anbieter. Unternehmen müssen also keine schwer verfügbaren und teuren IT-Spezialisten vor Ort mit der Implementierung beschäftigen. Da der Zugriff über den Internet-Browser erfolgt, ist ein Arbeiten an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich. So kann die Ressourcenplanung und Prozessteuerung in einem hohen Grade digitalisiert und ins Home Office verlagert werden. Dass Wartung und Instandhaltung einfacher und billiger werden, macht das Cloud-Modell auch langfristig zu einer Investition in die digitale Zukunft. So können Unternehmen und ihre Kunden sowohl im Augenblick als auch danach von einer nachhaltigen Digitalisierung profitieren.

Podcast

Wenn Sie mehr über Home Office, die besten Wege zur Digitalisierung und das wichtige Thema Kundenerfahrung  erfahren möchten, hören Sie gerne in den Podcast Customer Experience und Technology, für den ich interviewt wurde:
https://www.comarch.de/aktuelles/podcast/

Oder schreiben Sie mir gerne in die Kommentare. Stay tuned!


Ein wichtiger Teil der Digitalisierung sind sowohl ERP als auch Dokumentenmanagement.

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