Neues Review legt Vorteile durch Telemedizin bei Überwachung von Herzinsuffizienzpatienten nahe

Neues Review legt Vorteile durch Telemedizin bei Überwachung von Herzinsuffizienzpatienten nahe

München, 23. Februar 2018Die Rolle von nicht-invasiven Geräten für ständiges Telemonitoring von Herzpatienten hat Alessandro Faragli, Medical Doctor an der Charité in Berlin, in einem Review für Comarch Healthcare untersucht. Der Experte kam nach Auswertung verschiedener Studien zu dem Schluss, dass der größte Nutzen gerade bei maßgeschneiderten Lösungen naheliegt.

 

Mindestens 26 Millionen Patienten weltweit sind nach Schätzungen von Herzinsuffizienz (HF) betroffen. In der Regel wird diese chronische Krankheit von anhaltenden und wiederholten Krankenhauseinweisungen begleitet. Diese stationären Aufenthalte schränken gleichermaßen die Lebensqualität der Betroffenen ein und stellen eine hohe wirtschaftliche Belastung für das Gesundheitssystem dar. Die Zahl der chronisch kranken und älteren Patienten nimmt aufgrund der Alterung der westlichen Bevölkerung ständig zu. Parallel nimmt die Anzahl der Fachärzte ab.

Als Antwort auf diese drängenden Fragen wurde Telemonitoring entwickelt. Verschiedene Methoden und Geräte wurden schrittweise als potentielle Werkzeuge für eine effektive Heimüberwachung von kardiologischen Patienten untersucht. Es wurde gezeigt, dass invasive hämodynamische Geräte bei der Reduzierung von Krankenhausaufenthalten wirksam sind.
Da die Rolle von externen, nicht-invasiven Geräten noch nicht geklärt ist, wurden für das Review die wichtigsten klinischen Studien zum Thema Telemonitoring bei kardiologischen und HF-Patienten zusammengefasst.

„Telemedizinisches Monitoring muss auf jeden Patienten individuell zugeschnitten sein und an seine Bedürfnisse angepasst werden. In dem Vergleich verschiedener Studien wird der Mehrwert nicht zu 100 Prozent erwiesen, liegt aber sehr nahe,“ sagt Alessandro Faragli, Medical Doctor an der Medizinischen Klinik m. S. Kardiologie Charité in Berlin.

„In unseren Projekten sind wir auf eine sehr positive Resonanz sowohl seitens der mit Comarch Healthcare-Produkten betreuten Patienten als auch der medizinischen Einrichtungen gestoßen“, ergänzt Levke Johannsen, Consultant im Bereich eHealth bei Comarch.

Das Whitepaper steht ab sofort zum kostenfreien Download auf der Website von Comarch Healthcare bereit:
www.comarch.de/branchen/healthcare/whitepaper-non-invasive-devices/

 

Über den Autor des Whitepapers

Alessandro Faragli ist Arzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Kardiologie an der Charite Universität in Berlin. Er verfügt über fünf Jahre Forschungserfahrung in verschiedenen Bereichen der Kardiologie und hat über drei Jahre Erfahrungen in der Telemedizin und in Start-ups gesammelt.

 

Über Comarch Healthcare

Comarch Healthcare entwickelt webbasierte IT-Lösungen die dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu verbessern. Diese Systeme geben Patienten mehr Sicherheit und unterstützen Ärzte und Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit. Zudem hilft Comarch medizinischen Einrichtungen dabei, ihre Anforderungen sowie Geschäftsziele zu erfüllen. Getreu dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ wurden alle Systeme und Anwendungen in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten im konzerneigenen Klinikum entwickelt und getestet. Comarch bietet Hard- und Software aus einer Hand, die dank der hohen Interoperabilität mit Systemen von Drittanbietern kombiniert werden können. Die Lösungen wurden bereits in 80 Kliniken implementiert und werden somit von 30.000 Anwendern täglich genutzt.
Weitere Informationen unter: www.comarch.de/branchen/healthcare

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