Diese 5 Fehler sollten Sie bei der Einführung von E-Health vermeiden

Diese 5 Fehler sollten Sie bei der Einführung von E-Health vermeiden

München, 08. November 2018 – Die Healthcare-Expertin Asya Mikov, die Comarchs Projekte im Gesundheitswesen im ganzen deutschsprachigen Raum betreut, warnt in ihrem Gastbeitrag vor den 5 häufigsten Fehlern, die medizinische Digitalisierungsprojekte zum Scheitern bringen können und stellt dar, wie Projekte zum Erfolg werden. Treffen Sie die Expertin live bei der Medica in Halle 15 am Stand C25 in Düsseldorf.

 

Fehler 1: Die Patienten, Mitarbeiter, Partner vor vollendete Tatsachen stellen

Starten Sie mit Information und Kommunikation und ziehen Sie diese durch!

Analysieren Sie zuerst Ihre Patientenstruktur. Setzen Sie bei Digitalisierungsvorhaben schon frühzeitig auf Kommunikation. Dies beginnt schon, sobald Sie eine erste Idee haben und nun das Potential in Form der Akzeptanz bei Ihren Mitarbeitern und Patienten ermitteln möchten. Damit lässt sich auch viel leichter die Finanzierung sicherstellen, wenn Sie sich auf überzeugende positive Zahlen zur Akzeptanz stützen können und diese auch präsentiert werden können. Stellen Sie sicher, dass Sie mögliche Teilnehmer unter Ihren Patienten bestmöglich über Ihr neues Angebot informieren, erfragen Sie Wünsche und ggf. auch mögliche Ängste. Entscheiden Sie dann, ob der Patient für die Teilnahme am Projekt geeignet ist und wie seine Wünsche umgesetzt werden können.

 

Fehler 2: Einfach, aber illegal

Vergewissern Sie sich, alle rechtlichen Vorgaben, u.a. hinsichtlich Datenschutz, zu kennen, abzubilden und einzuhalten!

Was auf den ersten Blick einfach wirkt, kann voller Fallstricke sein. Stellen Sie sicher, dass Sie alle rechtlichen Vorgaben und Gesetze einhalten, holen Sie sich dafür auch kompetente Partner ins Boot. Was für einen juristischen Laien undurchschaubarer Paragraphendschungel und Neuland ist, können medizinische Fachanwälte oder IT-Partner im Schlaf runterbeten. Eine Zweitmeinung ist nicht nur bei der Patientenbetreuung hilfreich, sondern auch bei Digitalisierungsprojekten zu empfehlen.

 

Fehler 3: Die Hard- und Software sprechen nicht miteinander

Prüfen Sie, wie offen mögliche neue Systeme sind und wie sie mit bestehenden Lösungen interagieren!

Ein häufiger Fehler ist die singuläre Betrachtung der IT-Infrastruktur. Steht die neue Lösung ganz im Zentrum der Aufmerksamkeit, kommen die vorhandenen Lösungen und Geräte zu kurz. Das bittere Erwachen folgt, wenn diese aber miteinander kommunizieren sollen und das nicht können. Unterziehen Sie die neuen Lösungen deshalb einem Check und erfragen Sie, wie es um deren Offenheit hin zu Ihren anderen Lösungen bestellt ist. Dies können Altsysteme der Vergangenheit sein, in der Gegenwart im Einsatz befindliche Geräte, aber auch mögliche Lösungen der Zukunft. Denn wissen Sie heute schon, welche Geräte es in Zukunft gibt? Eine gute Anbindungsfähigkeit bietet Ihnen auch dafür maximale Sicherheit, wenn auch keine hundertprozentige. Die Herausforderung bei der Digitalisierung liegt in der Zahl der vielen Einrichtungen und an unterschiedlichen Software-Systemen. Je größer die medizinische Einrichtung, desto komplexer ist auch die Vernetzung. Deshalb ist es wichtig, offene, internetbasierte Lösungen zu haben. Eine Strategie kann es sein, Hard- und Software aus einer Hand zu beziehen. Ideal sind aber Geräte, welche dank der hohen Interoperabilität mit Systemen von Drittanbietern kombiniert werden können. Comarchs Lösungen wurden bereits in 80 Kliniken implementiert und werden somit von 30.000 Anwendern täglich genutzt.

 

Fehler 4: Sie wissen nicht, ob die Digitalisierung wirklich genutzt hat

Monitoren Sie das ganze Digitalisierungsprojekt, aber beachten Sie Fehler 2!

Werten Sie aus, wie das Projekt Ihre Arbeit verändert. Was hat sich verbessert, welche Erwartungen haben sich erfüllt, welche nicht. Dies wirkt selbstverständlich, kann aber im Eifer des Gefechts schnell unter den Tisch fallen. Bitten Sie Ihre Patienten um Rückmeldung, wie sie die telemedizinische Betreuung empfinden. Fragen Sie das Personal, wie sie mit der elektronischen Patientenakte arbeiten. Zeigen Sie, dass Sie sich für die Meinungen der Betroffenen interessieren, dies kann auch zu Verbesserungen im Projekt führen. Und gerade, wenn Fördergelder im Spiel sind, sind Sie mit harten Fakten auf der sicheren Seite und können Ihr Projekt entsprechend untermauern. Beachten Sie aber bei solchen Erhebungen immer die Erfordernisse des Datenschutzes.


Fehler 5: Der Tunnelblick

Sehen Sie sich Best Practices an, z.B. als Großstadt-Klinikum ein vergleichbares Krankenhaus

Recherchieren Sie im Internet, in Branchennetzwerken, hören Sie sich um, ob eine vergleichbare Institution ein ähnliches Projekt zum Erfolg gebracht hat, oder daran gescheitert ist. Zum Beispiel: Ein deutsches Großstadtkrankenhaus setzt gerade ein richtungsweisendes Digitalisierungsprojekt um. Es geht um die Anbindung eines Telemonitoring-Systems, mit dem der Gesundheitszustand von Herzpatienten aus der Ferne beobachtet werden kann. Das erleichtert die Arbeit der Ärzte und verbessert die Versorgung der Patienten. Erster Schritt des Pilotprojekts ist der Aufbau eines digitalen Kommunikationskanals zwischen Arzt und Patient, zweiter Schritt die Ankopplung telemedizinischer Messgeräte an die Plattform zum Telemonitoring ausgewählter Vitaldaten (wie z.B. EKG-Signale, Blutdruck, Blutzucker) der Patienten. Herzstück des Systems wird eine Online-Plattform sein, sie schafft die Voraussetzung für den Empfang und die Verarbeitung medizinischer Daten. Auf Grundlage der übermittelten Daten, die über die Plattform via Webbrowser angezeigt werden, kann das medizinische Personal den Patienten kontaktieren, eine Termin vereinbaren oder in kritischen Fällen sogar den Rettungswagen rufen. Der Leiter der Kardiologie, begrüßt die neue Technologie im Haus, denn der umfassende Datenaustausch ermöglicht eine flexiblere Betreuung seiner Patienten (darunter auch viele internationale). Sie sind in der gleichen Ausgangssituation? Dann tauschen Sie sich aus!

Treffen Sie mich und unsere Health-IT-Experten live:

Medica in Halle 15 am Stand C25 in Düsseldorf von 12. bis 15. November 2018

VKD Tagung von 21. bis 23. November 2018: Pflegeplanung und -dokumentation

 


Über Comarch Healthcare

Comarch Healthcare entwickelt webbasierte IT-Lösungen die dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu verbessern. Diese Systeme geben Patienten mehr Sicherheit und unterstützen Ärzte und Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit. Zudem hilft Comarch medizinischen Einrichtungen dabei, ihre Anforderungen sowie Geschäftsziele zu erfüllen. Getreu dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ wurden alle Systeme und Anwendungen in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten im konzerneigenen Klinikum entwickelt und getestet. Comarch bietet Hard- und Software aus einer Hand, die dank der hohen Interoperabilität mit Systemen von Drittanbietern kombiniert werden können. Die Lösungen wurden bereits in 80 Kliniken implementiert und werden somit von 30.000 Anwendern täglich genutzt.

Weitere Informationen unter: www.comarch.de/branchen/healthcare

 

Über Comarch

Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, CRM & Marketing, BI, E-Invoicing, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 5.600 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen.
Weitere Informationen unter: www.comarch.de

 

Ihr Ansprechpartner

Klaus Lechner
PR Manager
Riesstraße 16
80992 München

Tel.: +49 (89) 14329-1229
Klaus.lechner@comarch.de