Das Forschungsprojekt – „POL-GER Rytmia“ – ist ein gemeinschaftliches deutsch-polnisches Vorhaben, an dem die Pommersche Medizinische Universität in Szczecin (polnisch: Pomorski Uniwersytet Medyczny w Szczecinie), das Unabhängige Öffentliche Klinische Krankenhaus Nr. 2 PUM in Stettin (polnisch: Samodzielny Publiczny Szpital Kliniczny Nr 2 PUM w Szczecinie), die Universität Greifswald und Comarch Healthcare, ein Anbieter innovativer medizinischer Geräte, teilnehmen. Einer der Gründe für den Start des Projekts ist der Wunsch, die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Früherkennung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen bei Frauen zu vertiefen.

Chancengleichheit für Frauen

Bislang galt die Forschung in diesem Bereich hauptsächlich Männern, obwohl Frauen häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben. Die gesamte Projektarbeit soll dazu beitragen, die Chancen von Frauen im Diagnose- und Behandlungsprozess auszugleichen. Die Studie wird an einer Gruppe von 1.000 Frauen aus Deutschland und Polen durchgeführt.

Comarch CardioVest

Für die Studie kommt die umfassende Lösung, Comarch CardioVest zum Einsatz. Das Medizinprodukt dient der Durchführung von prophylaktischen und diagnostischen Untersuchungen sowie der Überwachung von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dank dieser modernen Technologie ist es möglich, die Herzfrequenz mit Textilelektroden, die nicht auf die Haut des Patienten geklebt werden müssen, aus der Ferne zu überwachen. Dies erhöht den Patientenkomfort immens.

Wie funktioniert CardioVest?

Comarch CardioVest ist eine Lösung, die eine sichere, zuverlässige und langfristige Aufzeichnung des EKG-Signals ermöglicht. Sie besteht aus zwei unabhängigen Aufzeichnungsgeräten, die abwechselnd mittels eines bequemen Tragesystems am Körper getragen werden. Der Patient tauscht die Geräte alle 24 Stunden aus. Während das eine getragen wird und aufzeichnet sendet das andere die Aufzeichnungen an den Server, wo die Ergebnisauswertung erfolgt. Die Ergebnisse werden anhand von Algorithmen der künstlichen Intelligenz analysiert und dann an das telemedizinische Zentrum übermittelt, wo das medizinische Personal die algorithmische Analyse überprüft und einen Abschlussbericht zur Untersuchung erstellt.

Verkürzung der Diagnosedauer

Die Nutzung von Algorithmen erleichtert dem medizinischen Personal die Arbeit und führt zu einer deutlichen Verkürzung der Analysezeit für Langzeit-EKG-Aufzeichnungen, was wiederum eine frühzeitige Reaktion auf erkannte Herz-Kreislauf-Erkrankungen ermöglicht. Wird bei untersuchten Frauen eine Herzrhythmusstörung festgestellt, hilft ein früher Behandlungsbeginn, um kardiovaskulären Komplikationen vorzubeugen. All das trägt zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Frauen bei, die unter Herzrhythmusstörungen leiden.

 

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