5 Wege, Effizienz und Patientenzufriedenheit zu steigern: Umfrage unter 80 Patienten, Klinikleitung und Review von Studien

5 Wege, Effizienz und Patientenzufriedenheit zu steigern: Umfrage unter 80 Patienten, Klinikleitung und Review von Studien

München, 09. Oktober 2018 – Die Healthcare-Expertin Asya Mikov, die Comarchs Projekte im Gesundheitswesen im ganzen deutschsprachigen Raum betreut, gibt in ihrem Gastbeitrag 5 Tipps, wie telemedizinische Projekte zum Erfolg werden. Sie bezieht dabei die Stimmen von Patienten, Klinikern, Studien und öffentlicher Hand mit ein. Treffen Sie die Expertin live bei der Medica in Halle 15 am Stand C25 in Düsseldorf.

 

Tipp 1

„Fragen Sie Patienten, hören Sie zu und ziehen Sie Ihre Schlüsse!“
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Kulmbacher Patienten sehr zufrieden:
Das sagen die Patienten zu Fernüberwachung

Da sich Herausforderungen für die Versorgung in ländlichen Gegenenden massiver stellen, unternimmt das Klinikum Kulmbach zusammen mit dem Digitalisierungspartner Comarch schon jetzt die ersten Schritte für eine gestärkte Versorgung. Einer Umfrage zeigt, dass die fernüberwachten Patienten damit sehr zufrieden sind. So würden 92% der befragten Patienten die Telemedizin weiterempfehlen. 93% würden sich diese Überwachung auch als Notfallsystem bzw. eine Integration damit wünschen. Entsprechend der Zufriedenheit würden zwei Drittel die Kosten sogar selbst übernehmen: 64% wären bereit, für diese Dienstleistungen privat zu bezahlen. Bei 43% konnte durch die Überwachung die Therapie bzw. Medikation für die Patienten verbessert werden. Auf Dauer hat dies eine schnellere Patienten-Genesung und dadurch auch eine Kostenreduktion für die Gesundheitseinrichtung zur Folge. Entsprechend reduzierten sich auch Zeitaufwand und die Arbeitsbelastung für die Klinik. 89% der Patienten haben das Klinikpersonal nie oder selten kontaktiert.

  

Tipp 2

„Stimmen Sie die Implementierung von Telemedizin konkret auf die Bedürfnisse der Ärzte und Patienten ab!“
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Telemedizin auf Arzt und Patient abstimmen:
Das sagt die Klinikleitung zu e-Care

Klinikum-Kulmbach-Geschäftsführerin Brigitte Angermann begrüßt die Vernetzung: „Wir sind überzeugt davon, dass innovative Technologien uns dabei helfen können, Versorgungsengpässe auszumerzen und gleichzeitig auch die Behandlungsqualität zu steigern. Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Implementierungen konkret auf die Bedürfnisse der Ärzte und Patienten abgestimmt sind.“ Das Telemonitoring ausgewählter Vitalparameter steigert die Behandlungsqualität sowie die Patientensicherheit, denn die regulären Kontrolltermine beim Arzt werden nicht ersetzt, sondern engmaschig unterstützt. Der Patient kann auch früher ins häusliche Umfeld entlassen werden, denn Notfälle können dank des Systems auch beim Patienten Zuhause erkannt werden. Zudem soll eine Verminderung der durchschnittlichen Liegedauern sowie der Wiederaufnahmen aufgrund akuter Problematiken erreicht werden. Grundlage des Zentrums ist eine IT-Plattform, die eine enge Zusammenarbeit verschiedener Sektoren ermöglicht. Dank der verschlüsselten Anwendungen und Systeme können medizinische Daten zwischen den verschiedenen Fachbereichen sicher ausgetauscht werden. Ärzte können sich anhand der Plattform eine Zweitmeinung bei ihren Kollegen einholen. Klares Ziel ist es, bereits innerhalb weniger Monate eine lückenlose Betreuung für Patienten mit chronischen bzw. behandlungsintensiven Krankheiten zu ermöglichen. Im ersten Schritt stehen vor allem Herzpatienten im Fokus des Zentrums, in Zukunft ist aber auch die Integration weiterer Fachbereiche angedacht. Außerdem werden Untersuchungen zur Wirksamkeit der Maßnahmen durchgeführt, um langfristig eine Vergütung durch die Krankenkassen zu erreichen. Auch für die Krankenkassen ergeben sich bei telemedizinischer Betreuung Einsparungen, es ist also eine Win-Win-Situation.

 

Tipp 3

„Holen Sie die Politik an Bord. Auf Kommunal-, Landes- und Bundes-Ebene besteht ein Interesse an der Digitalisierung medizinischer Einrichtungen. Mit entsprechender Unterstützung in der Hinterhand lassen sich Projekte nachhaltiger umsetzen!“

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Behandlungsqualität erhalten und ausbauen:
Das sagt die öffentliche Hand

Der Oberbürgermeister von Kulmbach, Henry Schramm, sagt dazu: „Wir investieren in den kommenden Jahren viel Geld in die Infrastruktur unseres Hauses. Mit dem Projekt mit Comarch wollen wir dafür sorgen, dass auch die Behandlungsqualität im Klinikum Kulmbach stetig auf hohem Niveau gehalten und ausgebaut wird. Ich freue mich sehr, dass wir mit der Firma Comarch einen so versierten Partner gewinnen konnten.“ Zu Jahresbeginn wurde mit dem Aufbau eines telemedizinischen Überwachungszentrums im Klinikum Kulmbach begonnen. Die Umsetzung telemedizinischer Dienste erfolgt über die Plattform Comarch e-Care, die eine kontinuierliche Fernüberwachung der gesundheitlichen Verfassung von Patienten ermöglicht. Sie schafft die Voraussetzungen für den Empfang und die Verarbeitung medizinischer Daten sowie von Daten, die über Messgeräte für die Überwachung bestimmter Vitalparameter gesammelt werden. Zudem unterstützt die Software das medizinische Personal bei der Ausführung festgelegter Handlungsabläufe.


Tipp 4

„Passen Sie telemedizinisches Monitoring auf jeden Patienten individuell an. Analysieren Sie dafür die Bedürfnisse. Hier empfiehlt es sich, mehrere Bedürfnis-Gruppen zu entwerfen, um diesen individuellen Zuschnitt durch die Vorab-Klassifizierung zu erleichtern!“

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Individuell schneidet besser ab:
Das sagen die Studien zu Telemonitoring

Die Rolle von nicht-invasiven Geräten für ständiges Telemonitoring von Herzpatienten hat Alessandro Faragli, Medical Doctor an der Charité in Berlin, in einem Review für Comarch Healthcare untersucht. Der Experte kam nach Auswertung verschiedener Studien zu dem Schluss, dass der größte Nutzen gerade bei maßgeschneiderten Lösungen naheliegt. Da die Rolle von externen, nicht-invasiven Geräten noch nicht geklärt ist, wurden für das Review die wichtigsten klinischen Studien zum Thema Telemonitoring bei kardiologischen und HF-Patienten zusammengefasst. „Telemedizinisches Monitoring muss auf jeden Patienten individuell zugeschnitten sein und an seine Bedürfnisse angepasst werden. In dem Vergleich verschiedener Studien wird der Mehrwert nicht zu 100 Prozent erwiesen, liegt aber sehr nahe“, sagt Autor Alessandro Faragli.
Lesen Sie das vollständige Review:
www.comarch.de/branchen/healthcare/whitepaper-non-invasive-devices/


Tipp 5

„Bieten Sie Risikopatienten ein Mehr an Kontrolle und Sicherheit an. Wer Herzprobleme oder Bluthochdruck hat, kann mit Telemedizin rund um die Uhr fernbetreut werden!“
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Welchen Patienten hilft die Digitalisierung?
Wie Risikogruppen von Telekardiologie profitieren

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit 40% aller Sterbefälle laut Robert Koch-Institut die führende Todesursache in Deutschland. Mit lückenloser Fernüberwachung rund um die Uhr hat besonders die Telekardiologie Potential für die Zukunft. Telekardiologische Untersuchungen eignen sich vorrangig für Personen mit Herzproblemen, die unter Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck leiden, über Atembeschwerden und Schwindel klagen oder Fälle von Herzschwäche in der Familie haben. Telekardiologie kann auch unterstützend bei der kardiologischen Nachsorge nach einem Herzinfarkt bzw. als Diagnostik nach der Implantation eines ICD oder nach durchgeführter Ablation zum Einsatz kommen. Des Weiteren ist telekardiologische Betreuung auch für Leistungssportler empfehlenswert. Falls in der Herztätigkeit gefährliche Auffälligkeiten festgestellt wurden, nehmen die Mitarbeiter des telemedizinischen Zentrums Kontakt zum Patienten auf und befragen ihn zu medizinischen Schwerpunkten, um die bestmögliche weitere Vorgehensweise zu definieren. Sollte die Gesundheit bzw. sogar das Leben des Patienten in Gefahr sein, alarmieren die Mitarbeiter des Zentrums die Rettungsleitstelle und melden die wichtigsten patientenbezogenen Gesundheitsdaten. Nach Abschluss der Untersuchung werden alle auf dem Gerät aufgezeichneten Daten importiert und mit Hilfe einer speziellen Software durch einen kardiologischen Facharzt ausgewertet. Der betroffene Patient erhält anschließend Einsicht in die Auswertungsergebnisse erhält.

Healthcare Expertin

Healthcare-Expertin Asya Mikov hat die Software für ganzheitliche Lösungen im Blick

 

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Über Comarch Healthcare

Comarch Healthcare entwickelt webbasierte IT-Lösungen die dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu verbessern. Diese Systeme geben Patienten mehr Sicherheit und unterstützen Ärzte und Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit. Zudem hilft Comarch medizinischen Einrichtungen dabei, ihre Anforderungen sowie Geschäftsziele zu erfüllen. Getreu dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ wurden alle Systeme und Anwendungen in enger Zusammenarbeit mit Fachärzten im konzerneigenen Klinikum entwickelt und getestet. Comarch bietet Hard- und Software aus einer Hand, die dank der hohen Interoperabilität mit Systemen von Drittanbietern kombiniert werden können. Die Lösungen wurden bereits in 80 Kliniken implementiert und werden somit von 30.000 Anwendern täglich genutzt.
Weitere Informationen unter: www.comarch.de/branchen/healthcare


Über Comarch

Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, CRM & Marketing, BI, E-Invoicing, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 5.600 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen.
Weitere Informationen unter: www.comarch.de

Ihr Ansprechpartner

Klaus Lechner
PR Manager
Riesstraße 16
80992 München

Tel.: +49 (89) 14329-1229
Klaus.lechner@comarch.de