Philippinen starten Pilotprogramm für die 100 größten Steuerzahler

Im Jahr 2018 haben die Philippinen die Steuerreform für Beschleunigung und Integration (TRAIN) auf den Weg gebracht, in deren Rahmen mehrere Steuerreformvorschläge vorgestellt und diskutiert wurden. Das TRAIN-Gesetz verpflichtet große Steuerzahler und Exporteure, innerhalb von fünf Jahren nach Einführung des TRAIN-Gesetzes damit zu beginnen, elektronische Rechnungen und Quittungen auszustellen und Verkaufsdaten an das Finanzamt (Bureau of Internal Revenue / BIR) zu melden.

 

Nun plant die philippinische Regierung die Durchführung eines Pilotprogramms zur Einführung der Verpflichtung zur elektronischen Rechnungsstellung im B2B-Sektor. Es basiert auf dem südkoreanischen Modell und wird ebenso ein Abrechnungsmodell sein.

Die 100 größten Steuerzahler sollen sich daran beteiligen. Für diese Unternehmen wird die elektronische Rechnungsstellung ab Juli 2022 verpflichtend sein (ursprünglich sollte die Einführung im Januar 2022 erfolgen). Nach dem Start des Pilotprogramms ist die schrittweise Einführung der elektronischen Rechnungsstellung für das Jahr 2023 geplant. Begonnen werden soll mit B2B-Transaktionen von Großzahlern und Exporteuren.

Fahrplan

  • 2021: Einführung des E-Invoicing Systems
  • Juli 2022: Einführung des Pilotprogramms
  • 2023: Beginn der Implementierung des E-Invoicing Systems

Derzeit ist die elektronische Rechnungsstellung zulässig, und elektronische Dokumente haben die gleiche Gültigkeit wie Papierdokumente. Ein Papierdokument ist jedoch weiterhin erforderlich, es sei denn, es liegt eine behördliche Genehmigung vor. 

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