Healthcare und Digitalisierung

Healthcare und Digitalisierung

Medizin 4.0 – Das IT-Krankenhaus wurde auf dem Comarch Campus errichtet und wird von Comarch selbst betrieben – inklusive angestellter Fachärzte, Krankenwägen, Röntgenzentrum, Monitoring-Räume und mehr.

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Comarch Healthcare: Die digitale Zukunft des Gesundheitswesens

Comarch ist IT-Global Player mit Kunden aus dem Mittelstand, dem Bereich der Großunternehmen, Banken, Versicherungen und Telekommunikationsanbieter. Mit innovativer Technologie und der Erfahrung aus unzähligen Großprojekten haben Ärzte, IT-Experten und Wirtschaftsmanager zusammen eine Gesundheitssparte mit zahlreichen Lösungen aufgebaut. Auf dem Comarch Campus betreibt man ein eigenes Krankenhaus mit fest angestellten Fachärzten, Klinikpersonal, Krankenwägen, Monitoring-Station und Notaufnahme.

iMed24 Medizinisches Zentrum
Das iMed24 (Medizinisches Zentrum) in Krakau ist wesentlicher Bestandteil der Comarch Healthcare-Abteilung. Das Zentrum ist eine ideale Umgebung für die Entwicklung neuer Healthcare Lösungen.

Zahlen und Fakten über Comarch Healthcare

  • Bereits mehr als 80 Krankenhäuser verwenden Comarch-Software
  • Circa 30.000 Anwender arbeiten täglich mit Comarchs Lösungen
  • Jedes Jahr unterstützen Comarch-Systeme die medizinische Versorgung von rund 2,5 Mio. Patienten
  • Mehr als 200 ambulante Einrichtungen nutzen die Software
  • Über 100 Fachärzte
  • Über 30 Spezialkliniken
  • 20 Arztpraxen
  • Telemedizinische Services
  • Medizinische Betreuung 24/7/365

 

Schwerpunkte

  • Telemedizin in den Bereichen Kardiologie, Geburtshilfe, Senioren
  • Elektronische Patientenakte
  • Concierge – Digitale Kommunikation zwischen Arzt und Patient
  • Health City – Innovative Lösungen für Städte, Regionen und Ärzte- netze
  • IoT-Lösungen – Geräteortung, Indoor-Navigation etc.


Medizin 4.0: Wie werden wir in Zukunft versorgt?

Madeleine-Ann Tristram leitet den Geschäftsbereich Healthcare im deutschsprachigen Raum und berichtet von Sicherheit, Patientenwünschen und Erfahrungen.

Mittelstand Kompakt: Wie kommt ein IT-Anbieter zum eigenen Krankenhaus und zu Medizinprodukten und Software?
Madeleine-Ann Tristram: Schon heute ist die IT ein wichtiger Bestandteil in der Gesundheitsversorgung. In Zukunft werden die weitere Digitalisierung und E-Health eine immer zentralere Rolle spielen.

Mittelstand Kompakt: Auf was muss man achten, damit alle Akteure zufrieden sind?
Madeleine-Ann Tristram: A und O ist die Sicherheit der Daten. Für unsere Kunden aus ebenso sensiblen Bereichen wie Verteidigung, Bankwesen oder Industrie 4.0 haben wir hochkomplexe Sicherungsmaßnahmen entwickelt, die strengsten Nato-Sicherheitsstandards entsprechen. Als europäischer Anbieter sind wir zudem den strengen europäischen Datenschutzrichtlinien verpflichtet, was gerade bei Speicherung von Daten in unseren eigenen, europäischen Data Centern wichtig ist. Wichtigstes Ziel ist die Vernetzung zwischen Patienten und medizinischen Einrichtungen.

Mittelstand Kompakt: Wie komplex ist es, im auf verschiedene Akteure zersplitterten Gesundheitssystem, solche Vernetzungen herzustellen?
Madeleine-Ann Tristram: Die Herausforderung liegt dabei an der Zahl der vielen Einrichtungen und an unterschiedlichen Software-Systemen, es handelt sich um eine sehr komplexe Vernetzung. Deshalb ist es wichtig, offene, internetbasierte Lösungen zu haben und an dieser Stelle setzen wir an. Wir bieten Hard- und Software aus einer Hand, die dank der hohen Interoperabilität mit Systemen von Drittanbietern kombiniert werden können. Unsere Lösungen wurden bereits in 80 Kliniken implementiert und werden somit von 30.000 Anwendern täglich genutzt.

Mittelstand Kompakt: Wieviel Praxis steckt in Ihren Lösungen?
Madeleine-Ann Tristram: Unsere Anwendungen und Systeme werden mit Hilfe erfahrener Klinikärzte entwickelt und geprüft. Jeder unsere Kunden kann also schon vor Start seines Projektes darauf vertrauen, dass er vielfach in der Praxis erprobte Anwendungen implementiert und auf das Know-how unserer Fachabteilungen zurückgreift, die bereits zahlreiche erfolgreiche Projekte umgesetzt haben. Getreu dem Motto Aus der Praxis für die Praxis.

Mittelstand Kompakt: Was sind Ihre Ziele mit Comarch Healthcare?
Madeleine-Ann Tristram: Wir bei Comarch Healthcare entwickeln weiterhin webbasierte IT-Lösungen, die dazu beitragen, die medizinische Versorgung zu verbessern. Unsere Systeme geben Patienten mehr Sicherheit und unterstützen Ärzte und Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit. Zudem helfen wir medizinischen Einrichtungen dabei, ihre Anforderungen sowie Geschäftsziele zu erfüllen.



Videosprechstunde und Telemedizin: Kommunikation über den Bildschirm

Die Videosprechstunde kann seit April 2017 als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgerechnet werden. Gerade in Zeiten von Ärztemangel und vollen Wartezimmern wird diese gesetzliche Neuregelung einen Wandel mit sich führen, der allen Beteiligten zu Gute kommt.

Ärzte, die Videosprechstunden anbieten wollen, müssen sich laut Vereinbarung eines Videodienstanbieters bedienen. Dieser muss über entsprechende Sicherheitsnachweise verfügen. So muss die Videosprechstunde während der gesamten Übertragung nach dem Stand der Technik end-to-end verschlüsselt sein. Festgelegt ist zudem, dass die apparative Ausstattung der Praxis und die elektronische Datenübertragung eine angemessene Kommunikation mit dem Patienten gewährleisten müssen.

 

Telemedizin im Bereich Kardiologie

Im Bereich der Kardiologie beinhalten die telemedizinischen Dienste von Comarch in erster Linie die Bereitstellung eines tragbaren Geräts zur Aufzeichnung von EKG-Signalen und der Atmung für eine kontinuierliche Herzfrequenzüberwachung. Mittels integrierter Erkennungsalgorithmen ist dieses Gerät in der Lage, Herzfrequenzstörungen eines Patienten zu identifizieren. Die entsprechenden EKG-Aufzeichnungen werden dann an das telemedizinische Zentrum weitergeleitet und dort detailliert analysiert. Bestätigen sich die Abweichungen, werden vom medizinischen Personal nach einem festgelegten Schema erforderliche Maßnahmen ergriffen. Diese sehen u. a. die Durchführung einer ausführlichen Anamnese vor. Des Weiteren kann der Patient zur ärztlichen Fernkonsultation weitergeleitet oder dessen Fall mit dem diensthabenden Arzt besprochen werden. Falls die Lage als lebensbedrohlich einzustufen ist, wird der Notarzt alarmiert. Sollte der Patient selbst eine Verschlechterung seines Zustandes feststellen, kann er die EKG-Daten selbsttätig an das telemedizinische Zentrum senden.

 

Vorteile für den Patienten

  • Vollständige Diagnostik im Bereich Herzfrequenzstörungen
  • Möglichkeit zur Fortsetzung der ärztlichen Behandlung im häuslichen Umfeld
  • Höheres Sicherheitsgefühl der Patienten dank einfacher und schneller Kontaktaufnahme mit dem medizinischen Personal
  • Erkennen von Herzfrequenzstörungen einschließlich automatischer Benachrichtigung der medizinischen Mitarbeiter
  • Kürzere Reaktionszeiten in lebensbedrohlichen Situationen
  • Komfortable und bequeme Durchführung von Untersuchungen
  • Erkennung häufiger Herzerkrankungen in Echtzeit
  • Tachykardie und Bradykardie
  • Vorhofflimmern
  • Kammerflimmern
  • Ventrikuläre Tachykardie
  • Apnoe
  • Aussetzen des Herzschlags nach Vorhofflimmern


Vorteile für die medizinische Einrichtung

  • Kürzere Dauer stationärer Behandlungen und Reduzierung der Kosten, die bei einem längeren Krankenhausaufenthalt eines Patienten anfallen
  • Überwachung des Gesundheitszustandes des Patienten und Überprüfung, ob den ärztlichen Empfehlungen auch außerhalb des Krankenhauses Folge geleistet wird
  • Entlastung des medizinischen Personals im Krankenhaus
  • Steigerung der Behandlungseffizienz
  • Schneller Zugriff auf medizinische Patientendaten (Diagnosen, Untersuchungsergebnisse, verordnete Medikation)
  • Höheres Ansehen und besseres Image der medizinischen Einrichtung


Telemedizin für Senioren

Die Telemedizin für Senioren ermöglicht die laufende Überwachung grundlegender Vitalparameter eines Patienten durch die medizinischen Mitarbeiter sowie die Besprechung der gesundheitlichen Verfassung und des Befindens älterer Personen mit dem behandelnden Arzt, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Psychologen oder anderen Fachärzten. Die Untersuchungen können entweder durch den Patienten selbst, seinen Betreuer oder das medizinische Personal durchgeführt werden. Je nachdem, ob dies zu Hause, in einem Pflegeheim oder einer anderen Senioreneinrichtung erfolgt, richten sich die Dienstleistungen entweder an einzelne Patienten oder ganze Patientengruppen. Auf Grundlage der übermittelten Daten kann der behandelnde Arzt den Patienten kontaktieren, einen Hausbesuch verordnen oder sogar den Rettungswagen rufen.

Vorteile für den Patienten

  • Verbesserung der Lebensqualität von Senioren
  • Höheres Sicherheitsgefühl der Patienten dank einfacher und schneller Kontaktaufnahme mit dem medizinischen Personal
  • Kürzere Reaktionszeiten in lebensbedrohlichen Situationen
  • Besseres Anschlagen einer Therapie und, damit verbunden, kürzere Therapiedauer
  • Erinnerung an die Medikamenteneinnahme und die Durchführung verordneter Untersuchungen
  • Möglichkeit der Überwachung von Vitalparametern im häuslichen Umfeld


Vorteile für medizinische Einrichtungen

  • Ausarbeitung individueller Behandlungspläne auf Basis des aktuellen Gesundheitszustandes
  • Höhere Effizienz bei Prävention, Diagnostik und Therapie
  • Reduzierung der Arztbesuche durch telemedizinische Behandlungen
  • Geringere Kosten für die medizinische Betreuung von Senioren
  • Höheres Ansehen und besseres Image der medizinischen Einrichtung
  • Höhere Compliance und genaue Einhaltung der ärztlichen Vorgaben

 

Ihr Ansprechpartner

Klaus Lechner
PR Manager
Riesstraße 16
80992 München

Tel.: +49 (89) 14329-1229
Klaus.lechner@comarch.de