Durch die Automatisierung der Handelsfinanzierungsplattform können Banken in vielerlei Hinsicht profitieren, so das globale IT-Unternehmen Comarch.

Von Gulf Business
 
Die Covid-19-Pandemie hatte eine beispiellose Auswirkung auf den Handel, indem sie die Wirtschaftstätigkeit und den Warenfluss über die Lieferketten hinweg unterbrochen hat, was wiederum einen enormen Einfluss auf die Handelsfinanzierung hatte.

Laut einer Analyse des Beratungsunternehmens BCG sanken die Werte der Handelsströme im Jahr 2020 um zwischen 11 und 30 Prozent, wie die jährliche globale Umfrage der Internationalen Handelskammer (ICC) zur Handelsfinanzierung ergab.

Unterdessen meldeten Banken weltweit einen durchschnittlichen Rückgang ihrer Handelsströme um 0-10 Prozent im ersten Quartal 2020, wobei die meisten einen Rückgang von mindestens 20-30 Prozent für das Gesamtjahr erwarten, so eine weitere ICC-Umfrage.

Trotz des herausfordernden Umfeldes sind die Banken auf der ganzen Welt jedoch generell optimistisch, so die ICC. Selbst in den ersten, sehr störenden Phasen der globalen Covid-19-Krise sei die Handelsfinanzierung "verfügbar und zugänglich" geblieben, hieß es.

Mit Blick auf die Zukunft sind Supply-Chain-Finanzierung und digitaler Handel die wichtigsten Wachstumsprioritäten für Banken. 86 Prozent bzw. 84 Prozent der Befragten nannten diese Bereiche als "unmittelbare oder nahe Zukunft", so das Ergebnis der jährlichen ICC-Umfrage.

Wenn es um Handelsfinanzierungen geht, sehen sich Banken oft mit einer Flut von operativen Aufgaben und komplexen Papierformularen konfrontiert, während sie gleichzeitig sicherstellen müssen, dass die Kunden per E-Mail oder Telefon über den Produktstatus auf dem Laufenden gehalten werden, so das globale IT-Unternehmen Comarch.

Daher sind Automatisierung und Digitalisierung wichtige Voraussetzungen dafür, dass Banken ihre Effizienz steigern und ihren Kunden bessere Dienstleistungen anbieten können.

"Die Legacy-Anwendungen, die als einzelne monolithische Einheiten existieren und oft stark an die Bedürfnisse einer bestimmten Bank angepasst wurden, sind sehr schwer zu aktualisieren", berichtet Marcin Stryszowski, Produktmanager Trade Finance bei Comarch.

Selbst kleine Änderungen können dazu führen, dass komplette Regressionstests und ein neues Deployment erforderlich sind. Das macht die Anpassung an regulatorische Änderungen oder internationale Standards ziemlich mühsam, ganz zu schweigen von dem Versuch, regelmäßig mit den Innovationen in den Vertriebskanälen Schritt zu halten.

"Die Abkehr von einem monolithischen Ansatz sollte es einfacher machen, Schritt zu halten", fügte er hinzu.

Comarch Trade Finance zum Beispiel ist eine Front-End-Plattform, die es den Kunden einer Bank ermöglicht, Garantien, Akkreditive und Inkasso zu beantragen und zu verwalten - alles online. Die End-to-End-Plattform sorgt für die Digitalisierung des gesamten Handelsfinanzierungsprozesses.

Für die Banken bedeutet die Einführung der Plattform eine Online-Produktbeantragung und Statusüberprüfung mit weniger Papierkram, was wiederum die Kosten reduziert. Dank ihrer modularen Architektur kann die Software je nach Bedarf angepasst werden - so können Banken wählen, welche Handelsfinanzierungsprodukte zuerst digitalisiert und weiter entwickelt werden sollen. Die Plattform verfügt außerdem über starke Sicherheitsfunktionen und ist konform mit den neuesten ICC-Vorschriften und SWIFT-Standards. 

Für Kunden bieten die Funktionen unter anderem die Möglichkeit, Zahlungsanfragen zu stellen, Diskrepanzen zu akzeptieren bzw. abzulehnen, auf eine Übersicht der Kreditlimits für Handelsfinanzierungsgeschäfte zuzugreifen und Finanzierungen anzufragen. Außerdem macht es den Prozess für Kunden mit aktuellen Informationen transparenter und reaktionsschneller.

Für weitere Informationen, klicken Sie hier

Ihr Ansprechpartner

Klaus Lechner
PR Manager
Riesstraße 16
80992 München

Tel.: +49 (89) 14329-1229
Klaus.lechner@comarch.de