Wie Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 Mitarbeiter unterstützen statt ersetzen

Wie Künstliche Intelligenz und Industrie 4.0 Mitarbeiter unterstützen statt ersetzen

München, 01.12.2018 – Die Digitalisierung der Arbeitswelt ruft nicht nur Begeisterung, sondern mitunter auch Ängste hervor. Begriffe wie Künstliche Intelligenz (KI) und Industrie 4.0 werden zu oft einseitig betrachtet - von Vorständen, welche die Kosten und Komplexität der Einführung fürchten, oder von Mitarbeitern, die Angst haben, durch intelligente Maschinen ersetzt zu werden. Dabei steht bei KI und Industrie 4.0 der Mensch im Mittelpunkt. Die intelligenten Technologien sind vor allem als Unterstützung für die Mitarbeiter gedacht. So sollten sie auch kommuniziert und implementiert werden, wie ein Blick in die Praxis bei den weltweit verkaufenden Unternehmen Oriflame und Abnox zeigt.



Künstliche Intelligenz ist eine Technologie, die es Computern ermöglicht, menschliche Intelligenz zu simulieren und Logik, Entscheidungsbäume, Wenn-Regeln und maschinelles Lernen zu nutzen. Maschinelles Lernen, auch bekannt als Machine Learning (ML) ist ein Teil der KI, der es Computern erlaubt, statistische Mechanismen anzuwenden, um einen Lerneffekt und dadurch eine Verbesserung von Ergebnissen zu erzielen.


Das weltweit aktive Unternehmen Oriflame aus der Kosmetikbranche verkauft in mehr als 60 Ländern direkt und wollte mit der Einführung innovativer Technologien basierend auf KI und Machine Learning einen Wettbewerbsvorsprung erzielen. Oriflame konzentriert sich dabei auf Segmentierung von Big Data. Sich selbst anpassende Segmentierungsergebnisse können bei Oriflame verwendet werden, um neue Produktkategorien zu prognostizieren und zu planen. Umgesetzt wurde das KI-Projekt mit der Business-Intelligence-Lösung Comarch BI. „Die effektive Analyse von Big Data und die Implementierung von künstlicher Intelligenz halfen Oriflame, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen“, sagt Andreas Greiner, BI Consultant bei Comarch.

Change Management und Schulungen entkräften Sorgen

Wie bei jedem Projekt im Bereich digitale Transformation stellen ein gutes Change Management und umfassende Mitarbeiterschulungen einen wesentlichen Baustein zum Gelingen dar. Gerade bei einem häufig in den Medien präsenten Thema wie KI ist dies ein besonders wichtiger Aspekt. So kann vor Projektstart und im weiteren Verlauf auf alle Sorgen der Mitarbeiter eingegangen werden. Denn gerade, wenn die Mitarbeiter nicht vollständig verstehen, was im System passiert oder sogar fälschlicherweise befürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, ist die Kommunikation das A und O, weiß Philip Carnelley, AVP, Enterprise Software Group, IDC Europe, der das Oriflame-Projekt nach erfolgreichem Start unter die Lupe genommen hat. Neben einem erfolgreichen Digitalisierungs-Management sieht er unter anderem in der Datenqualität sowie der passgenauen Einführung weitere Erfolgsfaktoren, die über das Gelingen eines KI-Projektes entscheiden. Da KI und ML derzeit so angesagt und omnipräsent sind, empfinden Organisationen oftmals einen gewissen Druck, Künstliche Intelligenz nutzen zu müssen, weil das Thema gerade omnipräsent ist und im Trend liegt. Es ist jedoch äußerst wichtig, die geschäftliche Notwendigkeit in den Vordergrund zu stellen, wie es Oriflame getan hat, und davon ausgehend zu eruieren, welche Daten verfügbar sind und ob KI den Mitarbeitern helfen kann.

Bei Industrie 4.0 Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen

Ähnlich ist die Situation bei Industrie 4.0. Das Thema steht wie kein zweites für die Digitalisierung und weckt immer wieder Assoziationen mit Jobverlust und menschenleeren Produktionshallen. Auch bei der digitalisierten Fertigung sind diese Ängste im besten Fall unbegründet, nämlich dann, wenn Industrie 4.0 als Unterstützung für die Mitarbeiter konzipiert, implementiert und kommuniziert wird.

Comarch und Abnox zeigen erfolgreich, wie die Fertigung digitalisiert werden muss, damit alle zufrieden sind. Abnox ist ein weltweit verkaufender Hersteller von Produkten aus der Dosier-, Schmier- und Spanntechnik. Als Hersteller von Qualitätsprodukten mit dem Gütesiegel „Made in Switzerland“ steht das mittelständische Unternehmen angesichts globaler Mitbewerber immer größeren Herausforderungen gegenüber, effizient und konkurrenzfähig zu produzieren und gleichzeitig die höchstmögliche Qualität zu liefern.

Mit Comarch IoT und dem seit langem eingesetzten Warenwirtschaftssystem Comarch ERP wurde Industrie 4.0 eingeführt. „Abnox legt besonderen Wert darauf, den Mitarbeitern die Wahl darüber zu lassen, in welcher Reihenfolge sie sich den zu erledigenden Aufgaben widmen. Auch eine jederzeitige Pausierung der aktuellen Tätigkeit muss möglich sein. Dem Menschen bei der Verrichtung seiner Arbeit einen flexiblen Entscheidungsspielraum zu lassen ist mit Sicherheit sehr wichtig, um Akzeptanz für das Thema Digitalisierung zu schaffen“, meint Peter Rohner, der als Projektleiter von Comarch in ständigem Austausch mit den Mitarbeitern und der Geschäftsführung steht.

Wo es jedoch um Qualitätssteigerung geht, werden durch die Digitalisierung der einzelnen Montageplätze bestehende Lücken, durch die sich früher Fehler einschleichen konnten, heute konsequent geschlossen. Jedem Mitarbeiter wird stets visuell dargestellt, wie das aktuelle Werkstück zu bearbeiten ist. Das ermöglicht neben der Fehlervermeidung auch eine Optimierung der Lernkurve für neue Mitarbeiter.

„So können wir im ständigen Informationsaustausch zwischen Mitarbeitern, Maschinen und dem ERP System produzieren. Zudem können wir Fehler, die bei so komplexen Produktionsprozessen zuvor alltäglich waren, nahezu gegen Null reduzieren“, sagt Matthias Iseli, CEO der Abnox AG.


Über Comarch ERP

ERP wird für Industrie 4.0 den wichtigsten Knotenpunkt bilden: Denn die intelligente Fabrik benötigt eine Drehscheibe für die Vernetzung aller Akteure und Maschinen, um die Standards für Stücklistenpositionen, Artikel- und Kundenstämme zu definieren und die Auftragsabwicklung zu koordinieren – und beispielsweise auf ERP-Zuruf ein individuell konfiguriertes Produkt herzustellen. Moderne ERP-Systeme wie Comarch ERP bringen die für Industrie 4.0 unabdingbaren Funktionalitäten bereits heute mit und sind damit bestens für die vierte industrielle Revolution gerüstet. Als offenes ERP- System lässt sich Comarch ERP in einer globalen Welt exzellent mit anderen Anwendungen verbinden. Die Effizienz aller Abläufe im Unternehmen steht dabei im Mittelpunkt. Mit Best-Practices aus zahlreichen Projekten in Handels- und Produktionsunternehmen aus unterschiedlichen Branchen sorgt Comarch ERP für optimale Nutzung von Unternehmensressourcen. Komplexe Unternehmensstrukturen lassen sich dank Multi-Site-Funktionalität für alle Unternehmensbereiche von der Produktion über den Vertrieb bis zur Finanzbuchhaltung problemlos abbilden und jederzeit erweitern. Comarch ERP ist 100% Cloud-fähig und wird z.B. bei Blizzard, Victorinox, Sonax oder die Bringmeister, Partner von Edeka, erfolgreich eingesetzt.

Weitere Informationen unter: https://www.comarch.de/erp/


Über Comarch IoT

Die Plattform Comarch IoT ist ein Cloud-basiertes System für die einfache, sichere und skalierbare Vernetzung physischer Objekte mit Computersystemen. Diese einmalige Umgebung lässt die Digitalisierung der Fertigung und Industrie 4.0 in Zusammenspiel mit Comarch ERP Wirklichkeit werden. Dafür erfasst, speichert, tauscht und wertet die Plattform Comarch IoT Daten von Milliarden an vernetzten Geräten aus. Mit Comarch IoT und Comarch ERP hat unter anderem der Schweizer Mittelständler Abnox seine Fertigung digitalisiert.

Weitere Informationen unter: www.comarch.de/produkte/internet-of-things/


Über Comarch BI

Comarch BI (Business Intelligence) verschafft Unternehmen eine Informationsvorsprung durch zahlreiche Werkzeuge wie Analysen, Berichte oder Balanced Scorecards, mit denen sich die Geschäftstätigkeit optimieren, höhere Umsätze erzielen sowie Engpässe rechtzeitig erkennen und eliminieren lassen. Zu den Highlights des webbasierten, mobilen und mehrsprachigen Comarch BI zählen Standard Cubes, flexible Berichte und Dashboards sowie die schnelle Implementierung. Viele Unternehmen wie BP oder der Schweizer Mittelständler Flumroc setzen Comarch BI ein, um den Informationsfluss zu gewährleisten.

Weitere Informationen unter: www.comarch.de/produkte/bi


Über Comarch

Comarch ist ein weltweiter Anbieter von IT-Lösungen (ERP, CRM & Marketing, BI, E-Invoicing, ICT, Financials, Cloud-Lösungen u.v.a.) für den Mittelstand, größere Unternehmen, kleine Betriebe, Banken & Versicherungen, Telekommunikation sowie Healthcare. Über 6.000 Mitarbeiter sind rund um den Globus in zahlreichen Ländern im Einsatz. Dank hoher Investitionen in Forschung und Entwicklung bietet Comarch ein umfassendes Spektrum innovativer IT-Lösungen, welche bei Kunden und Analysten einen hohen Stellenwert genießen.

Weitere Informationen unter: www.comarch.de

Ihr Ansprechpartner

Klaus Lechner
PR Manager
Riesstraße 16
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Tel.: +49 (89) 14329-1229
Klaus.lechner@comarch.de