T-Mobile Austria

Implementierung eines zentralen Inventory durch Comarch 

 

Kunden: 

T-Mobile Austria

Industrie: 

Telecommunications

 

T-Mobile ist eine Sparte der Deutschen Telekom. Zuständig für Mobilfunkdienste, bedient das Unternehmen die dynamischsten Märkte in Europa und den USA. Zum Ende des ersten Quartals 2009 verzeichnete T-Mobile mehr als 149 Millionen Kunden in zehn Märkten. Um die Netzwerkverwaltung zu vereinfachen und eine einheitliche Managementplattform für seine nationalen GSM-Betreiber in Europa zu schaffen, integriert T-Mobile schrittweise die im europäischen Geschäft eingesetzten OSS-Systeme.

Die Geschäftsanforderungen

 

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass ein Netzwerkbetreiber ein effizientes zentrales Inventory- System benötigt, wenn er hochwertige Services kosteneffizient anbieten möchte. Eine wesentliche Hürde, die bei der Erstellung einer solchen Lösung genommen werden muss, ist die Integration der vorhandenen Datenquellen für die Übertragung aller relevanten Daten an das zentrale Inventory. Dies gestaltet sich besonders schwierig, wenn die betreffende Netzwerkumgebung unterschiedliche Technologien wie 2G, 3G, SDH, ATM, IP/MPLS sowie Geräte und Komponenten verschiedener Hersteller umfasst.

Das Projekt wurde von T-Mobile Austria mit dem Ziel initiiert, ein zentrales Inventory für eine heterogene Netzwerkumgebung zu schaffen. Im Wesentlichen beinhaltete es die Integration der bestehenden Datenquellen. Rein für die aktiven Netzwerkelemente
ist eine solche Integration zwar kosten- und zeitaufwendig, aber durchaus machbar. Die eigentliche Herausforderung besteht im Einpflegen der Daten passiver Elemente wie Kabel, Muffen und DDFs/ODFs, die selbst keine Konfigurationsangaben bereitstellen. Um die Problematik des Projekts für T-Mobile Austria vollständig zu erfassen, müssen auch die erforderliche Integration und die dafür notwendige Migration von Textdateien und internen Unternehmensdatenbanken als bestehende Datenquellen in ein neues System berücksichtigt werden.

Das Konzept

 

Comarch Resource Inventory für T-Mobile Austria ist Teil eines umfangreichen Projekts für die gesamte T-Mobile-Gruppe, das die Integration von fünf nationalen Tochterunternehmen der Gruppe zum Ziel hat. Bisher hat Comarch bei einem der Unternehmen – T-Mobile Austria – das Resource Inventory und auf internationaler Ebene die Lösung Resource and Service Inventory (R&SI) eingeführt. Dies ist jedoch nur der Beginn eines komplexen Prozesses, der die Umgestaltung der kompletten Umgebung von T-Mobile durch Comarch vorsieht. Nur durch Integration kann T-Mobile der wachsenden Notwendigkeit eines vereinheitlichten Netzwerkbetriebs begegnen, und Comarch kann den Telekommunikationsanbieter hierbei maßgeblich unterstützen.

 

 

 

Die Lösung

 

T-Mobile Austria entschied sich dafür, das Projekt gemeinsam mit Comarch anzugehen und Module der Comarch OSS Suite für das neu zu schaffende zentrale Resource Inventory zu verwenden. Die vorgeschlagene Lösung, die verschiedene Technologien, Hersteller und Ebenen berücksichtigte, beinhaltete:

 Comarch Network Inventory

 Comarch OSS Mediation Platform

 Comarch OSS Framework

 

Während der Umsetzung des Projekts ergaben sich weitere Anforderungen, die es zu bewältigen galt; darunter:

 Entwicklung von Funktionen zur Unterstützung domänenübergreifender Konnektivität, einschließlich Algorithmen für den Abgleich von Daten aus unterschiedlichen Hersteller- und Technologiedomänen;

 Individuelle Anpassung von Funktionen für die Planungsabteilung.

Das Ergebnis

 

The successful Comarch implementation fulfilled T-Mobile Austria’s requirements including:

 Zentrales Repository zur Erfassung von Daten sowohl zu physischen Ressourcen wie Kabeln, Leitungen und Switches, IP-Geräten, 2G- und 3G-Netzwerkelementen als auch zu logischen Ressourcen wie Ethernet, Richtfunkverbindungen, Standleitungen, IP-Verbindungen, IP-Adressierung, 2G- und 3G-Mobilfunkhierarchien

∎ Aktuelle Daten durch nächtlichen Abgleich mit dem Produktivnetzwerk, ausgeführt durch Comarch OSS Mediation Platform

 Einfacher Import und Export von Daten durch integrierte Mechanismen des Comar ch Framework

 Datenvisualisierung mittels diverser Ansichten, die jeweils den Anforderungen unterschiedlicher Benutzergruppen entsprechen

 Bibliothek mit vordefinierten Gerätemodellen und -vorlagen, die ein schnelles Anlegen neuer Geräte einschließlich ihrer internen Struktur ermöglichen

 Verschiedene Validierungsmechanismen zur Überprüfung der Kompatibilität zwischen Netzwerkkomponenten; bspw. kann eine Karte nur in kompatible Steckplätze eingesetzt werden

 Unterstützung verschiedener Planergruppen durch eine Funktion zur Anfertigung von Netzwerkschnappschüssen 

Vorteile für T-Mobile

∎ Geringere Wartungskosten dank der Ablösung mehrerer verteilter Systeme durch ein umfassendes Resource Inventory

 Bessere Ressourcenauslastung durch vollumfänglichen Einblick in den aktuellen Ressourcenstatus und entsprechende Planungsfunktionen

 Verbesserte Incident-, Problem- und Änderungsmanagementprozesse

 

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