Comarch

Einzelhandel

Einzelhandelsketten setzen sich aus einzelnen, geografisch verteilten Ladengeschäften zusammen, die von einer Zentrale aus verwaltet werden, welche die wichtigsten Geschäftsprozesse abwickelt. Unabhängig davon, welcher Organisationsform (Franchise-Unternehmen, Holding, Familienunternehmen usw.) die Handelskette angehört − Sortimentspolitik, Logistik und Lieferantenbeziehungen werden immer zentral verwaltet. In den meisten Fällen befasst sich die Zentrale auch mit Preis- und Rabattpolitik, Verwaltung, Buchhaltung und Markenentwicklung.

Entscheidungsträger in der Einzelhandelsbranche sind gezwungen, die Wettbewerbsfähigkeit ständig zu verbessern, die Verwaltung zu optimieren und eine einheitliche Preis- und Rabattpolitik durchzusetzen. Auch die unterschiedlichen Wünsche und Anforderungen der Kunden müssen berücksichtigt werden. Verständlich, dass sich viele mit diesen Aufgaben überfordert fühlen. So werden zentrale Problemstellungen, wie bspw. die ständige Verbesserung der Produktvermarktung oder des Kundenservice, zu unüberwindbaren Hürden.

Wir sehen die Hauptherausforderungen für Einzelhandelsketten in folgenden Bereichen:

  • Die richtige Sortimentspolitik

Kunden verlangen immer mehr nach Produkten, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Zusätzlich entscheidet bei einer steigenden Anzahl von Kunden die Verfügbarkeit eines bestimmten Artikels darüber, ob in einem Laden überhaupt Einkäufe getätigt werden oder nicht. Es ist erforderlich, die Gewohnheiten und Bedürfnisse der Kunden sehr gut zu kennen, um ein attraktives Sortiment zusammenzustellen, das deren Bedürfnisse befriedigt.

  • Die Logistik von Einzelhandelsketten

Die Entscheidung, welche Artikel wann an welche Niederlassung geliefert werden sollen, hängt stark vom Produktlebens- und Verkaufszyklus ab. Die Entscheidung, welches Produkt in welchem Laden verkauft wird, kann über geschäftlichen Erfolg oder Misserfolg bestimmen. Dies trifft auf alle Einzelhändler zu, auch wenn es brancheninterne Unterschiede gibt.

  • Durchsetzen einer einheitlichen Preis- und Rabattpolitik

Welchen Spielraum einzelne Läden bei der Preis- und Rabattgestaltung haben, hängt von der Sparte und dem Organisationsmodell des jeweiligen Unternehmens ab. Preisfestlegung, Erstellung von Preislisten und Definition von Rabatten werden in den meisten Fällen jedoch in der Zentrale erledigt – entweder für das gesamte Verkaufsnetzwerk oder für die einzelnen Verkaufsregionen.

  • Verständliche Analysen des Verkaufsprozesses

Um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, muss man über die Möglichkeit verfügen, mehrstufige Verkaufs- und Logistikanalysen zu erstellen. Dazu gehören z.B. Vergleiche der Wirtschaftlichkeit einzelner Läden anhand des Verkaufserlöses pro m², Analysen von Margen, die Verfolgung von saisonalen Nachfrageentwicklungen und die Darstellung der Kostenstruktur.

  • Kundenbindung

Wie sorgt man dafür, dass Kunden einem Unternehmen treu werden und es auch bleiben? Diese Frage stellt sich wohl jeder Einzelhändler. Ein treuer Kunde bringt dem Unternehmen nicht nur mehr ein, er empfiehlt das Unternehmen auch seinen Freunden und Bekannten weiter, was zu erhöhtem Markenbewusstsein und Umsatzsteigerungen führt.

  • IT-Infrastruktur-Management

Eine moderne Einzelhandelskette kommt ohne die Verwendung von Computersystemen nicht mehr aus. Diese Systeme und die große Menge an Informationen, die sie generieren, werfen Fragen auf: Wie koordiniert man den Datenaustausch zwischen der Zentrale und den einzelnen Läden bzw. der Läden untereinander? Was ist zu tun, damit der Ladenverkauf auch bei technischen Ausfällen weiterläuft? Wie gelingt es, Daten zentral zu verwalten und Updates von der Zentrale aus in allen Läden zu installieren? Wie kann man die Daten aller Läden auf effiziente Weise analysieren und vergleichen?

Comarch Altum DEMO

Downloads:

Unsere Lösungen

Branchen

IMG

Nächste Schritte

Kurzinfo